Politik im direkten Gespräch: WerteTreff bringt Bürger, Kreisvorstand und Direktkandidaten zusammen

WerteUnion Mönchengladbach stellt politische Grundsätze und Ziele für die Landtagswahl 2027 vor – Bürgerfragen und persönlicher Austausch im Mittelpunkt

Mönchengladbach, 15. Oktober 2026. Politik lebt vom Austausch – und genau darum ging es beim aktuellen WerteTreff der WerteUnion Mönchengladbach. Im Schellkes-Gotzen kamen Mitglieder, Interessenten, Unterstützer und politisch interessierte Bürger zusammen, um die WerteUnion, ihren Kreisvorstand und die Direktkandidaten für die Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2027 näher kennenzulernen.

Anders als bei früheren WerteTreffs stand dieses Mal bewusst kein einzelnes Fachthema im Mittelpunkt. Der Abend sollte Gelegenheit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen: Wer ist die WerteUnion? Wofür steht sie? Welche politischen Schwerpunkte setzt sie in Mönchengladbach und Nordrhein-Westfalen? Und was erwarten die Bürger von ihren möglichen künftigen Abgeordneten?

Freiheit, Verantwortung und ein handlungsfähiger Staat

Zu Beginn stellte Kreisvorsitzende und stellvertretende Landesvorsitzende Dominique Fietze die wesentlichen Grundgedanken der WerteUnion vor.

Im Mittelpunkt steht der freie und eigenverantwortliche Bürger. Freiheit und persönliche Verantwortung, soziale Marktwirtschaft und Leistung, ein konsequenter Rechtsstaat, Sicherheit, die Stärkung von Familien sowie eine Bildungspolitik, die wieder stärker Wissen und grundlegende Kompetenzen vermittelt, bilden wesentliche Eckpunkte der politischen Arbeit.

Dabei wurde deutlich: Ein leistungsfähiger Staat muss sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren und diese verlässlich erfüllen. Gleichzeitig darf er Bürger, Unternehmen und Kommunen nicht durch immer neue Vorschriften und Bürokratie in ihrer Handlungsfähigkeit einschränken.

„Wir möchten den Menschen nicht vorschreiben, wie sie leben sollen. Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, in denen Freiheit, Eigenverantwortung und Leistung wieder möglich sind“, lautete eine zentrale Botschaft des Abends.

Zwei Direktkandidaten für Mönchengladbach

Für die Landtagswahl 2027 tritt die WerteUnion in beiden Mönchengladbacher Wahlkreisen mit eigenen Direktkandidaten an.

Rainer Krings, stellvertretender Kreisvorsitzender und Beisitzer im Landesvorstand NRW, kandidiert im Wahlkreis 50 Mönchengladbach I.

Dominique Fietze, Kreisvorsitzende und stellvertretende Landesvorsitzende NRW, tritt im Wahlkreis 51 Mönchengladbach II an.

Beide erläuterten, welche Themen sie für Mönchengladbach und Nordrhein-Westfalen besonders in den Mittelpunkt stellen wollen. Dazu gehören unter anderem eine konsequentere Politik für innere Sicherheit, bessere Bildung, weniger Bürokratie, eine Stärkung von Mittelstand und Handwerk, eine verlässliche Gesundheitsversorgung sowie eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen.

Denn viele Probleme, die Bürger unmittelbar vor Ort erleben, werden wesentlich durch Entscheidungen auf Landesebene beeinflusst.

Mönchengladbach braucht eine starke Stimme im Land

Besonders deutlich wurde dies bei Themen wie Schulen, Polizei, Krankenhäusern, Infrastruktur und kommunalen Finanzen.

Städte und Gemeinden erhalten von Bund und Land immer wieder zusätzliche Aufgaben. Nach Auffassung der WerteUnion muss deshalb der Grundsatz gelten: Wer Aufgaben überträgt, muss auch für eine ausreichende Finanzierung sorgen.

Mönchengladbach benötigt gleichzeitig bessere Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Entwicklung, eine attraktive Innenstadt und lebenswerte Stadtteile. Eine starke Wirtschaft und solide öffentliche Finanzen seien kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung dafür, dass soziale Leistungen, Bildung, Sicherheit und Infrastruktur dauerhaft finanziert werden können.

Frank Köhler mit Blick auf Nordrhein-Westfalen

Mit Frank Köhler, stellvertretender Landesvorsitzender der WerteUnion NRW, war auch der Landesverband beim WerteTreff vertreten.

Damit konnten politische Fragen nicht nur aus Mönchengladbacher Sicht, sondern auch mit Blick auf die Entwicklung Nordrhein-Westfalens diskutiert werden. Die Verbindung zwischen kommunaler Realität und Landespolitik spielte dabei eine wichtige Rolle.

Gerade mit Blick auf die Landtagswahl 2027 will die WerteUnion deutlich machen, dass politische Veränderungen nicht allein durch Kritik entstehen. Entscheidend sei, konkrete Alternativen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

Bürgerfragen ausdrücklich erwünscht

Der wichtigste Teil des Abends gehörte jedoch den Gästen.

Sie hatten Gelegenheit, den Vertretern der WerteUnion und den beiden Direktkandidaten unmittelbar Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen einzubringen und politische Positionen kritisch zu hinterfragen.

Genau darin sieht der Kreisverband einen wesentlichen Zweck des WerteTreffs: Politik soll nicht nur auf Podien, in Parlamenten oder über soziale Medien stattfinden. Menschen müssen die Möglichkeit haben, diejenigen persönlich kennenzulernen, die um ihr Vertrauen und ihre Stimme werben.

Dominique Fietze machte dabei deutlich:

„Wer bei einer Wahl um das Vertrauen der Bürger bittet, muss auch bereit sein, ihnen Rede und Antwort zu stehen – offen, persönlich und auch bei kritischen Fragen.“

Der Austausch soll deshalb auch in den kommenden Monaten fortgesetzt werden.

Politik beginnt mit Zuhören

Der WerteTreff machte deutlich, dass Bürger nicht nur politische Botschaften hören wollen. Sie möchten ihre eigenen Erfahrungen schildern, Fragen stellen und wissen, was Kandidaten tatsächlich verändern möchten.

Für die WerteUnion Mönchengladbach ist deshalb klar: Der Dialog darf nicht erst wenige Wochen vor einer Wahl beginnen.

„Wir möchten wissen, was die Menschen beschäftigt, bevor Politik ihnen erklärt, was sie beschäftigen sollte.“

Der Kreisverband bedankt sich bei allen Gästen für das Interesse und den persönlichen Austausch sowie bei Frank Köhler, Rainer Krings und allen Mitwirkenden für den gelungenen Abend.

Der nächste WerteTreff wird rechtzeitig auf unserer Website und über unsere Social-Media-Kanäle angekündigt.

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